TC Renchen e.V.

mehr als 60 Jahre Tennisgeschichte

60 Jahre TC Renchen.

60 Jahre Vereinsgeschichte – verbunden mit Personen, Ereignissen, Entwicklungen, Höhen und Tiefen.

60 Jahre, in denen viel passiert ist, auf der ganzen Welt und beim TC Renchen.

Lassen Sie sich in einem kurzen Rückblick vom Hauch der Geschichte umwehen:

Gründung TC Renchen

Die Bundesregierung beschließt die Gründung der „Stiftung Warentest“ in West-Berlin.

Der spätere Gründungsvorsitzende Guido Ell, Gerhard Föll und ein paar weitere, wagemutige Sportskameraden beschließen die Gründung eines Tennisclubs in Renchen.

1966

Während das legendäre Wembley-Tor Millionen Sportlerherzen bricht, signalisieren der Eintrag des TCs ins Vereinsregister und die Fertigstellung der ersten beiden Plätze die Geburt eines neuen sportlichen Hoffnungsträgers.

 

1970

Das deutsche Davis-Cup-Team um Wilhelm Bungert und Christian Kuhnke schaffen den Einzug ins Finale, wo sie gegen die USA chancenlos sind.

Bei den ersten Clubmeisterschaften erringt Gerhard Föll ebenfalls einen zweiten Platz und schafft als Sportwart den Einzug in die Vorstandschaft.

Während Jimi Hendrix an zu viel Sex & Drugs & Rock´n Roll stirbt, beginnt in Renchen die lange Tradition der feucht-fröhlichen Saisonabschlussbälle, zuerst im Gasthaus Löwen, dann im Josefssaal mit Brautmoden- oder Frisurenschau und später in der großen Festhalle.

 

1972

Das deutsche Fernsehen sendet die erste Ausgabe von „Raumschiff Enterprise“.

Der TC Renchen schickt seine erste Herrenmannschaft in die Medenrunde.

Aus dem Zeitungsbericht über die damalige Hauptversammlung stammt folgendes Zitat des Vorsitzenden Guido Ell: „Die Anmeldung einer Turniermannschaft beim Badischen Tennisverband erfordert regelmäßiges Training, organisatorische und taktische Betreuung der Spieler, Zusammenarbeit mit dem Trainer und Aufbauarbeit mit Auswechselspielern.“

 

 

1973

In der Fußball-Bundesliga wird die Trikot-Werbung eingeführt. Eintracht Braunschweig lässt sich von Jägermeister für das Tragen von Werbung bezahlen.

Auch der Tennisclub braucht Geld. Mit den Plätzen 3 und 4 hat er seine Anlage erweitert. Trikotwerbung ist noch kein Thema und so entschließt sich die Vorstandschaft zu einer außergewöhnlichen Maßnahme: In diesem Jahr zieht sie bei den Mitgliedern den doppelten Jahresbeitrag ein. Die befürchtete Austrittswelle bleibt aus.

1977

Die Deutsche Bahn mustert ihre letzte Dampflokomotive aus.

Ebenfalls ausgemustert wird in diesem Jahr das Sportheim in Gengenbach, das von der Brauerei Bauhöfer bewirtschaftet wurde. Zu einem absoluten Freundschaftspreis erwirbt der TC Renchen die Holzhütte und der Verein verfügt nun über ein Clubhaus.

1980

In Karlsruhe gründet sich eine neue Partei „Die Grünen“.

Noch grün hinter den Ohren, aber ebenfalls voller Schwung und mit hohen Zielen geht die erste Jugendmannschaft des TC Renchen in die Medenrunde.

1985

Der erst 17-jährige Boris Becker gewinnt völlig überraschend das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon. Eine Eintagsfliege oder der Beginn einer großen Karriere, das kann zu diesem Zeitpunkt noch keiner sagen.

Am Tennishimmel in Renchen gehen ebenfalls drei neue Sterne auf: Hans Murrack übernimmt die Vereinsführung, Gerhard Lang wird 2. Vorsitzender und seine Frau Christl tritt als Beisitzende der Vorstandschaft bei.

Sie hätten, wie Boris Becker, ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn man ihnen damals prophezeit hätte, welch eindrucksvoller Weg auf diesen ersten Schritt folgen wird.

1989

Die politische Führungsebene bereitet sich auf den 40. Jahrestag der DDR vor. Den Feierlichkeiten folgt noch im selben Jahr der totale Zusammenbruch.

Der TC Renchen feiert sein 25-jähriges Vereinsjubiläum, das anschließende Debakel bleibt aus. Mit seinerzeit 273 Mitgliedern wächst der Verein ebenso wie die Popularität des weißen Sports, ausgelöst durch den Becker-Boom.

1990

Auch die weibliche Tenniswelt in Deutschland feiert Erfolge. Steffi Graf und Anke Huber gewinnen den Fed-Cup gegen Spanien.

Der TC Renchen entlastet den ungebremsten Andrang auf der heimischen Anlage durch den Bau der Plätze 5 und 6 jenseits des Mühlbachs.

1995

Ein Jahrhunderthochwasser an der Oder verwandelt anliegende Regionen in Deutschland, Polen und Tschechien in ein Katastrophengebiet.

Nicht ganz so desolat, aber durchaus sanierungsbedürftig präsentieren sich die Plätze 1 bis 4 der Renchner Anlage nach jahrelanger intensiver Nutzung. Die Plätze werden generalüberholt und Architekt und Vereinsmitglied Karl-Heinz-Schneider macht durch seine Spende den Bau der Pergola möglich.

1998

In den Kinos sinkt tränenreich, was für die Ewigkeit gedacht war, die Titanic.

Der TC Renchen startet seine Jungfernfahrt in Sachen „Renchtal-Cup“, eine enorme Herausforderung für die kleine Besatzung.

2000

Die Fetthenne wird zur Staude des Jahres auserkoren.

Beim Tennisclub ist Schmalhans ebenfalls nicht Küchenmeister. Der Donnerstagsstammtisch mit Bewirtung durch die Mannschaften ist geboren und bis heute liebgewonnener Treffpunkt geblieben für alle, die nach dem Tennis oder statt Tennis Lust auf Geselligkeit und ein gemeinsames Vesper haben.

2005

Der erste Satellit des Europäischen Navigationssystems Galileo wird im All ausgesetzt.

Der TC Renchen verschließt sich dem technischen Fortschritt ebenfalls nicht und geht mit einer eigenen Homepage an die Öffentlichkeit.

2006

Ganz Deutschland putzt sich heraus, die ganze Welt ist schließlich zu Gast bei Freunden.

Auch die Duschen und Umkleideräume des TC Renchen erstrahlen wieder in neuem Glanz. Unter Leitung der Herren 40 entsteht ein Wellnessbereich, in den wir unsere Gäste nun wieder mit gutem Gewissen einladen können.

2008

Der großartige Schauspieler Paul Newman stirbt an Krebs, einer heimtückischen Krankheit, der jedes Jahr unzählige Menschen zum Opfer fallen.

Unser Vereinsmitglied Franz Bähr, seit langen Jahren mit seiner Frau Gabi im Vorstand des Fördervereins krebskranker Kinder Freiburg aktiv, richtet gemeinsam mit den Herren 50 zum ersten Mal ein Benefizturnier für den Förderverein auf der Anlage des TC Renchen aus. In diesem und den Folgejahren erspielten die Teilnehmer bis heute über 11.000 € für die Stiftung.

2011

Das Jahr steht unter dem Motto: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit.

Der junge Julian Bühler, mit seiner Schwester Annika noch frisch im Verein, erkennt den Notstand in der Nachwuchsarbeit, klopft bei der Vorstandschaft an und empfiehlt sich freiwillig als Jugendwart. Später stößt auch noch Sanni Moeck hinzu und wird stellvertretende Jugendwartin. In diesem Jahr finden unter Julians Regie das erste Mini-Midi- und Tour3-Turnier statt. Heute gehören diese und weitere Jugendturniere zu den beliebtesten und bestbesuchten im Badischen Tennisverband.

2012

Die EU bekommt den Friedensnobelpreis überreicht, dafür dass sie über 6 Jahrzehnte zur Entwicklung von Friede und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beigetragen hat.

Die Mitglieder Christl und Gerhard Lang, sowie Hans Murrack bekommen die Ehrenmitgliedschaft vom TC Renchen überreicht, dafür dass sie über fast 30 Jahre zur Entwicklung im sportlichen, wirtschaftlichen und geselligen Bereich beigetragen und mit beispiellosem Einsatz das Gesicht und die Geschicke des Vereins mitgeprägt haben.

2014

Sportgrößen wie Jürgen Klinsmann, Henry Maske und Mats Wilander feiern in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag.

Auch der TC Renchen wird 50 Jahre und feiert am 6. September sein Jubiläum. Zudem steigt die 1. Herrenmannschaft erstmalig in die 2. Bezirksliga auf, die Herren 40 werden zum 2. Mal innerhalb 3 Jahren Meister und spielen zukünftig in der 1. Bezirksklasse. Die Mixedmannschaft mit dem TC Oberkirch wird ebenso Meister und steigt in die höchstmögliche Spielklasse, der 1. Bezirksklasse auf!

 

2016

Derzeit leben 7,44 Milliarden Menschen auf der Erde. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger.

Auch der TC Renchen wächst und wächst. 2016 meldet der TC Renchen erstmalig in der Vereinsgeschichte drei offene Herrenteams in der Medenrunde. Insgesamt sind 15 Mannschaften im Sommer sowie 2 Mixedmannschaften am Start. Außerdem übertrifft man seit vielen Jahren wieder die 200er Mitgliedermarke.

 

2017

Der positive Trend im Verein setzt sich unaufhaltsam fort. Durch die Neugründung der Tennisschule Ortenau mit Trainer Andy Fahlke werden die Mitglieder noch besser betreut und trainiert.

Andy Fahlke war früher selbst Tennisprofi und stand in der ATP-Weltrangliste auf Platz 181. Des Weiteren gewinnt der TC Renchen für seine professionelle Jugendarbeit einen Lotto-Sportjugend-Förderpreis und erhält dafür 1.000 €.

 

 

2021

Der Verein kauft eine Mansarden-Tennishalle, welche für die Wintermonate den eigenen Vereinsmitgliedern nun erstmals Spiel- und Trainingsmöglichkeiten auf der heimischen Anlage in Renchen bietet. Über ein Buchungssystem können auch Tennis-Begeisterte aus umliegenden Vereinen sich einbuchen.

2022

Nach 37 Jahren sehr erfolgreicher Arbeit als 1. Vorsitzender übergibt Hans Murrack im April 2022 den „Staffelstab“ an das neue Führungsduo Katharina Kupferer (Vorstand Finanzen) und Julian Bühler (Vorstand Sport) weiter. Hans bleibt dem Verein mit seinem unglaublichen Know-How, einem großen Erfahrungsschatz sowie vielen Kontakten sehr gerne erhalten und steht als „externer“ Berater der neuen Vorstandschaft zur Verfügung.

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